Darf ein Katholik Taufpate von einem Protestant werden ?
Frage von myAngel94: Darf ein Katholik Taufpate von einem Protestant werden ?
Mein Bruder soll demnächst getauft werden. Wir wüssten auch schon wer Taufpatin werden könnte. Sie ist katholisch. Wäre das möglich, oder müsste es dann noch eine/n evangelischen Taufpate/in geben ?
Danke schon mal im Vorraus !
LG
Beste Antwort:
Answer by Zimmerlinde
Das kommt auf den Pfarrer besser gesagt auf den Dekan an.
Wir hatten damals auch so Schwierigkeiten und weil meine Tochter ev. getauft werden sollte und mein Schwager kath. war, gab es erst mal ein Nein und ein laufendes Hickhack.
Dann stand auf einmal der Pfarrer vor der Tür und meinte, es ginge jetzt doch und dann wollte mein Schwager nicht mehr.
Setzt Euch mit dem Pfarrer in Verbindung, vielleicht sehen die das heute nicht mehr so verbissen. In den 70er Jahren war es aber noch so.
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Kommentare(8)
So herum geht das in der Regel, weil die evangelische Kirche nicht so konservativ ist und die treibende Kraft der Okömene bleibt.
Ein Evangele dürfte aber eher nicht taufpate eines Katholiken sein, obwohl heute alles etwas locker gesehen wird.
Frag doch mal direkt in der Kirche!
Hoffe es klappt
Ja, grundsätzlich, er braucht nur von sein Pfarramt eine Bescheinigung das er katholisch ist und wenn möglich aber nicht nötig eine Kopie von seinen Taufschein
Ja es ist möglich, ein Pate sollte allerdings protestantisch sein.
Wir hatten keine Probleme, taufurkunde der Paten müssen allerdings vorliegen.
Alles Gute.
ja
wenn es der pfarrer der tauft ok findet
Warum sollte er nicht? ER sollte nur nicht darauf bestehen wollen, dass das Kind katholisch erzogen werden soll!
Ich habe auch diesbezüglich eine sehr “Interessante” Situation erlebt… War vor viele Jahren auch mal in Europa… Da ein Ehepaar d mir nahe steht, bekam ein Sohn… Sie meinten d die frau erst aus d Krankenhaus kam, doch da ich bald weiter gehen musste, sollte d Taufe schnell geschehen, und baten sie mich Taufpate zu werden… Die Frau ist Kath. der Mann ist ebenso wie ich Jude.
Ich lachte zu erst.. Ich Jude, in d katholische Kirche Pate??? Dann waren sie sehr traurig, da ich nicht annehmen wollte.. und so entschied ich mich um…
Die Frau wollte d Taufe, und so bat sie den Priester mich als Pate zu akzeptieren. Der Priester fragte, ob ich an G*TT glaube, was ich selbstverständlich Wahrheitsgemäß bejahte…
In wenige Tagen war der Taufe… Sind viele Leute in d Kirche, und ich stand mit d Eltern und das Baby vorne… Doch der zuständige Priester hatte ein Unfall und kam ein Ersatz. Wir standen vorne, und er schaute mich an, und fragte nach meine Taufschein… Ich sagte das sich so etwas nicht habe… und begründete weshalb… Seiner Entsetzen war groß! Sagte dass ich das Katholische s Kind sofort ein katholoische Gläubiger/in übergeben sollte, da sonst keine Taufe stattfinden wird!
Zum glück war die Schwester diese junge Frau auch dabei, und sie war selbstverständlich wie ihre schwester Katholisch…
So wurde dann d Taufe doch abgehalten.. und ich wurde von d Priester gnädiger weise nicht aus d Kirche vertrieben, wenn auch die blicke töten könnten.. wäre ich sicherlich schon von da an tot….
Tiqvah Bat Shalom
Das sind kirchenrechtliche Fragen.
Nach katholischem Kirchen(straf)recht darf der Katholik nichtmals einen anderen Gottesdienst besuchen. Die Protestanten oder Evangelischen sind nur Kirchenähnlich, aus Sicht des Vati-kann.
Aus Sicht der evangelischen Kirche wird “getauft” genügen.
Interessant wäre, was die evangelische Kirche macht, wenn ein Quäker
Taufpate werden will. Dieselben haben nämlich keine Taufe, gelten aber historisch als Friedenskirche.
Sie sind nicht gegen Taufe, aber auch nicht für Taufe, weil das ganze Leben als Sakrament betrachtet wird.
Von einer Katholisch-quäkerischen Trauung weiß ich. Da muss der Priester seine Hühneraugen zugedrückt haben. Unten an der Basis ist nicht Vati-kann. Das ist das Positive bei Katholiken.
Ein Taufpate muss selbstverständlich selber getauft sein. (Jüdisch geht nicht, leider.)
In der evangelischen Kirche in Deutschland ist es im allgemeinen so, dass ein Taufpate einer Kirche angehören muss (also nicht ausgetreten ist), die der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) angehört.